Freie Wähler im Landkreis Esslingen unterstützen Kontinuität im AWB

Die Abfallwirtschaft im Landkreis Esslingen ist entsorgungsfachlich, wirtschaftlich und organisatorisch ein Musterschüler in Baden-Württemberg. „Wir Freie Wähler im Landkreis Esslingen sind stolz darauf, dass wir dieses kommunalpolitische Handlungsfeld der Abfallwirtschaft über Jahrzehnte prägen und die Verwaltung auf ihrem Kurs unterstützen konnten“, so Wilfried Wallbrecht, der Sprecher der Freien Wähler im Ausschuss für Technik und Umwelt.

Der Landkreis Esslingen hat mit der Gründung des Eigenbetriebs AWB ES (Abfallwirtschaftsbetrieb), mit kluger Personalpolitik in der Führung des AWB, durch Vermeidung kostspieliger Experimente und durch erfolgreiche Kooperationen mit Stuttgart (Müllverbrennungsanlage), Böblingen (Betrieb Kompostwerk) usw., eine wirkliche Erfolgsstory geschrieben. „Das drückt sich aus in hoher Kundenzufriedenheit, in niedrigen Gebühren und in einer langfristig gesicherten wirtschaftlichen Basis für geordnete Entsorgung“, betont Wallbrecht.

Kurz vor der Sommerpause wurde der vorläufige Geschäftsbericht 2012 dem Kreistag vorgelegt. Er trägt ein letztes Mal die Unterschrift von Rolf Hahn, dem langjährigen Geschäftsführer des AWB, der im Mai 2013 in den Ruhestand getreten ist. Rolf Hahn hatte den Betrieb über mehr als zwei Jahrzehnte engagiert und vorausschauend geführt. Der Jahresbericht 2012 enthält, wie in den Vorjahren, die Ankündigung eines positiven handelsrechtlichen Ergebnisses, die Informationen über sicher angelegte Rücklagen zur umfassenden Deponie-Nachsorge sowie positive Aussichten für die weitere Entwicklung der Müllgebühren.

 

Der Kreistag hatte am 10.11.2011 die Abfallgebührenkalkulation für die Jahre 2012 – 2015 beschlossen. Dabei konnten die Gebühren und Entgelte zum achten Mal in Folge gesenkt werden. Bestrebungen der Bundesregierung, durch gesetzliche Regelungen privaten Entsorgern einen bevorrechtigten Zugang zum Wertstoffmarkt zu verschaffen und den kommunalen Entsorgungsbetrieben dadurch eine wichtige Geschäftsgrundlage zu entziehen, konnten in letzter Minute verhindert werden. Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz, das die Einführung einer Wertstofftonne vorsieht, ist am 1.6.2012 in Kraft getreten. Eine dazu notwendige Rechtsverordnung des Gesetzgebers steht noch aus, mittelfristig werden sich Veränderungen der Hol- und Bringsysteme ergeben.

 

Der Kooperationsvertrag mit der Stadt Stuttgart gewährleistet langfristig die Entsorgungssicherheit beim Restmüll. Auch der Jahresbericht 2012 der Kundenberatung vom März 2013 nennt stabile bis leicht sinkende Abfallaufkommen in fast allen Bereichen. Eine Ausnahme gibt es beim Bodenaushub, hier liegt das Aufkommen deutlich über den Planzahlen.

 

„Mit der Abfallwirtschaft im Landkreis sowie mit der Aufstellung des Abfallwirtschaftsbetriebes sind wir hoch zufrieden. Es zeigt sich, dass solides Wirtschaften in Verbindung mit Weitsicht und Bürgerorientierung zu sehr guten Ergebnissen führt“, beschreibt Wilfried Wallbrecht die Einschätzung der Fraktion Freie Wähler.

 


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