Freie Wähler unterstützen Einführung der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg im Landkreis Esslingen

Freie Wähler unterstützen das Ehrenamt

Die Zahlen zeigen es: alleine in Baden-Württemberg gibt es über 5 Millionen freiwillig Engagierte. Bürgerschaftliches Engagement ist auch im Landkreis Esslingen tief verwurzelt. Zum Beispiel in der Freiwilligen Feuerwehren, in Rettungs- und Hilfsdiensten, im Katastrophenschutz, in den Jugendverbänden, in den Kirchen, in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, im Naturschutz, in Vereinen, in der Kunst
und Kultur sowie in vielen weiteren Bereiche. Daher hat sich der Kreistag in seiner Sitzung vom 24. Juni mit der Einführung einer Ehrenamtskarte beschäftigt.
Freie Wähler Kreisrat und Bürgermeister Simon Schmid verwies anlässlich der Debatte im Kreistag darauf, dass quasi der Fachkräftemangel schon lange beim Ehrenamt angekommen sei nachdem immer mehr Ehrenamt auf immer weniger Schultern verteilt werde. „Städte und Kommunen, Vereine und Organisationen sind ohne Ehrenamt undenkbar. Das Ehrenamt ist ein zentraler Indikator für die Lebendigkeit vor Ort Jede Unterstützung, jede Maßnahme zur Stärkung ist daher mehr als sinnvoll.“ Daher stehe die Fraktion der Freien Wähler für die Einführung der
Ehrenamtskarte Baden-Württemberg auch wenn noch nicht alle Details abschließend geklärt sind. „Wir müssen auch einfach mal machen und eine gute Sache nicht von vorne herein zerreden“ so Simon Schmid. Die vom Kreistag letztendlich beschlossene Ehrenamtskarte Baden-Württemberg berechtigt zu Vergünstigungen oder exklusiven Angeboten insbesondere in öffentlichen Sport-, Bildungs- und kulturellen Einrichtungen. Sie gilt dabei landkreisübergreifend im ganzen Land. Das heißt, es können auch Angebote in anderen Landkreisen sowie Angebote der
Landeseinrichtungen von den Ehrenamtlichen in Anspruch genommen werden.  Wer in den vergangenen 12 Monaten mindestens 200 Stunden ehrenamtlichund gemeinwohlorientiert engagiert war, bei projektbezogenem Einsatz mindestens 100 Stunden, ist anspruchsberechtigt. Die Landkreisverwaltung wird nach dem Go durch den Kreistag die Details zur Einführung der Karte  abstimmen.

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