Klimamobilitätsplan: Freie Wähler geben Impuls – Günter Riemer fordert mehr Tempo
Mit dem Beschluss zum Klimamobilitätsplan stellt der Landkreis Esslingen die Weichen für die Mobilität der Zukunft. Für uns Freie Wähler ist das ein wichtiger Erfolg: Wir haben dieses Thema mit einem eigenen Antrag angestoßen und damit den entscheidenden Impuls gegeben.
Mobilität ist die Lebensader unserer Region – vom Neckartal über die Fildern bis auf die Alb. Was bisher gefehlt hat, ist ein durchdachtes Gesamtkonzept statt vieler Einzelmaßnahmen. Genau das bringen wir jetzt auf den Weg.
Klimaschutz ist kein Luxus – sondern harte Standortpolitik
Klimaschutz im Verkehr ist kein ideologisches Projekt, sondern eine knallharte Standortfrage. Wenn wir die absehbare Entwicklung bei fossilen Energien ignorieren, gefährden wir unseren Wohlstand.
Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch, vernetzt und CO₂-neutral. Gleichzeitig steigt die Mobilität stetig – ohne dass die Emissionen bisher ausreichend sinken. Deshalb brauchen wir jetzt klare, strategische Entscheidungen: für einen starken ÖPNV, bessere Radinfrastruktur, moderne Antriebe und eine leistungsfähige Schiene.
Gerade im wirtschaftsstarken Landkreis Esslingen müssen wir hier vorangehen – nicht hinterherlaufen.
Vier Jahre sind zu lang – wir müssen schneller werden
„Die aktuell geplante Bearbeitungszeit von vier Jahren ist aus meiner Sicht zu lang. Die Herausforderungen warten nicht – und wir sollten es auch nicht tun“, so Günter Riemer in seiner Rede vor dem Kreistag.
Dass die Verwaltung den Prozess federführend mit eigenem Personal steuert, ermöglicht einen schnellen Start und stärkt die Kompetenz im Haus. Das ist effizient und spart Steuergeld. Gleichzeitig ist klar: Externe Expertise gehört dazu. Wer gute Ergebnisse will, muss sich auch Know-how von außen holen.
Strukturen modernisieren – Umsetzung beschleunigen
Der Klimamobilitätsplan ist mehr als ein Konzept. Er ist die Chance, unsere Verwaltungsstrukturen im Bereich Mobilität grundlegend zu verbessern. Die Verwaltung muss Zuständigkeiten bündeln, Abläufe straffen und schneller ins Handeln kommen.
Unser Anspruch ist eindeutig: weniger Verwaltung, mehr Umsetzung.
Grundlage für Fördermittel sichern
Ein entscheidender Punkt ist auch die Finanzierung: Der Plan wird vom Land Baden-Württemberg kofinanziert – und er ist Voraussetzung, um künftig Fördermittel in erheblichem Umfang zu erhalten. Ohne diesen Plan riskieren wir, bei wichtigen Projekten leer auszugehen.
Deshalb ist es richtig, dass Landrat Marcel Musolf das Thema zur Chefsache gemacht hat.
Unsere Zustimmung – mit klarer Erwartung
Wir Freien Wähler haben dem Beschluss mehrheitlich zugestimmt. Aber unser Ja ist mit einem klaren Auftrag verbunden: schneller werden, effizienter arbeiten und konsequent umsetzen.
Wir wollen, dass wir gemeinsam mit unseren Städten und Gemeinden Tempo aufnehmen – für eine moderne, klimafreundliche und leistungsfähige Mobilität im Landkreis Esslingen.
