Bericht aus der Kommunalen Gesundheitskonferenz
In seiner Sitzung am 11. Juni nahm der Sozialausschuss den Bericht aus der Kommunalen Gesundheitskonferenz zur Kenntnis. Im Bericht der Verwaltung aus der Konferenz am 29. April diesen Jahres wurden unter anderem die Aktivitäten des Gesundheitsamtes zur hausärztlichen Versorgung, die Herausforderungen über die gesamte Verorgung – von Prävention, Behandlung und Nachsorge – dargestellt sowie aus den unterschiedlichen Arbeitsgruppen berichtet. Kreisrat Dr. Joachim Dinkelacker bewertete den Bericht für die Freien Wähler. „Die Kommunale Gesundheitskonferenz ist eine gesetzliche Aufgabe und Teil der kommunalen Verwaltung und hat den großen Vorteil, die verschiedenen und unterschiedlichen Akteure im Gesundheitsbereich zusammen zu bringen und zu vernetzen. Es ist das zentrale Gremium, um gesundheitliche Fragestellungen auf Landkreisebene abzustimmen.“
Der Medinziner und Hausarzt Dr. Dinelacker verwies im Ausschuss aber darauf, dass „die Kommunale Gesundheitskonferenz durch die notwendige Vielzahl der Akteure allererdings auch ein schwerfälliges und durchaus auch zeitraubendes Instrument ist. Bei vielen umfangreich diskutierten Themen müsse man aufpassen, dass man nicht auf unterschiedlichen Ebenen in Doppelstrukturen arbeite besispielsweise bei der gesundheitliche Prävention, um die sich ja die Krankenkassen bereits federführend kümmern.“ Und ergänzte noch „Auch Chancengleichheit ist ein Thema, das bei uns im Sozialausschuss fest verankert ist.“ Für die Zukunfte erhoffte er sich zielführendere und effektivere Arbeit in der Konferenz.