Die Situation der hausärztlichen Versorgung im Landkreis Esslingen verschärft sich – wie auch im übrigen Land – zunehmend. Die Fraktion Freie Wähler hat sich seit längerem dieses Themas angenommen. Nachstehend ein aktuelles Schreiben des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, Bürgermeister Frank Buß aus Plochingen, an Herrn Landrat Eininger.

Im Anschluss kann das mittlerweile vorliegende Antwortschreiben des Landrats aufgerufen werden.

 

Herrn Landrat

Heinz Eininger

Landratsamt Esslingen

Pulverwiesen 11

73728 Esslingen

 

Medizinische Versorgung im Landkreis Esslingen

Sehr geehrter Herr Landrat,

die Fraktion der Freien Wähler im Landkreis Esslingen hat ja bereits Anträge zur weiteren Entwicklung der medizinischen Versorgung im Landkreis Esslingen gestellt. Darauf aufbauend beantragen wir einen Bericht zur Bedarfsplanung 2013 der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, insbesondere mit Blick auf mögliche Auswirkungen auf den Landkreis Esslingen.

Auf der Grundlage des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes ab 1. Januar 2012 sollen bei der Neukonzeption der Bedarfsplanung Planungsbereiche flexibilisiert, Verhältniszahlen angepasst und spezialfachärztliche Leistungen ausgegrenzt werden. Gleichzeitig sollen die Planungsbereiche für die hausärztliche Versorgung an die Mittelbereiche in der Abgrenzung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung angepasst werden. Damit wären künftig landesweit 101 Mittelbereiche als Planungsbereiche maßgebend, statt wie bislang die 44 Landkreise.

Zur weiteren Beurteilung dieser Entwicklung sollte die Kreisverwaltung ihre Einschätzung darlegen. Hierzu bitten wir um einen Bericht im Sozialausschuss. Außerdem beantragen wir, eine zweite Gesundheitskonferenz im Landkreis Esslingen durchzuführen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Buß

Frank Buß

Bürgermeister

Hier lesen Sie die Antwort von Herrn Landrat Eininger

 


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