Zusammenarbeit mit den freien Wohlfahrtsträgern ist wichtig

Claudia Grau Sprecherin im Sozialausschuss

Claudia Grau
Sprecherin im Sozialausschuss

Wir Freien Wähler stehen für Solidarität mit den Schwachen und für Generationengerechtigkeit. Deshalb müssen Sozialleistungen nachhaltig und finanziell abgesichert sein. Unverzichtbar sind dabei kreisweite Bedarfserhebungen und daraus resultierende Rahmenplanungen. Nur so können Qualität, kreisweite Wirkung und Folgekosten sorgfältig bewertet werden. Wir wollen am Bedarf vorbeigehende Projekte und damit Fehlinvestitionen vermeiden.

Die bereits im Landkreis vorhandenen Präventiv- und Beratungsangebote sind zu erhalten und weiter zu entwickeln, neue Pflege- und Betreuungsangebote unter Beachtung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ auszubauen und innovative, generationsübergreifende Wohnformen zu fördern. Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit den freien Trägern. In dieser Partnerschaft legt der Landkreis besonderen Wert auf Prävention. „Aus meiner beruflichen Erfahrung weiß ich, welchen Stellenwert Prävention in der sozialen Absicherung hat“, betont Claudia Grau, die in Nürtingen als Erste Bürgermeisterin auch für den Sozialbereich Verantwortung trägt.

Der demografische Wandel – Herausforderung auch für den Landkreis

Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind vielfältig und betreffen alle Gesellschaftsschichten und Altersgruppen. Inklusion, Integration, Altersarmut, innovative Wohnformen, Präventiv- und Beratungsangebote, ambulante Betreuung vor stationärer Unterbringung sind beispielhafte Themen, die diskutiert, und ggfs. auch finanziert werden müssen.

Auch hier sind kreisweite Konzeptionen wichtig, um am Bedarf vorbeigehende Investitionen zu vermeiden und qualitätsvolle Projekte bewirken zu können. Der Landkreis Esslingen hat hier die Rolle als Initiator, Koordinator und als Partner im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge.


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