Unterstützung auch für Andrea Klöber als zweite Stellvertreterin

Die Regionalfraktion Freie Wähler wird die Wiederwahl des amtierenden Vorsitzenden des Verbands Region Stuttgart, Thomas Bopp (CDU), mittragen. Dies kristallisiert sich nach der heutigen Fraktionssitzung heraus, in der Bopp seine Vorstellungen und Ziele für die kommende Amtsperiode erläuterte. Mit den Stimmen der Freien Wähler können auch OB Fritz Kuhn (Grüne) und Andrea Klöber (SPD), als seine beiden Stellvertreter rechnen.

 Verbandsvorsitzender Thomas Bopp skizzierte in seiner Vorstellungsrede in einer Art Bestandsaufnahme das in der Vergangenheit erreichte und zeigte die wichtigsten Aufgabenstellungen für die kommende Periode auf. Ihm ist als Architekt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ökologie und Ökonomie wichtig. Er betonte auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Kommunen und Landkreisen.

Fraktionsvorsitzender Andreas Hesky hinterfragte eine klare Abgrenzung der Verantwortlichkeiten zwischen dem politisch ausgerichteten Verbandsvorsitzenden und der gesetzlichen Vertreterin des Verbands, Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling. Von der Regionaldirektorin erwartet die Fraktion Initiativen und langfristige Zielvorstellungen. Dafür müsse ihr Raum gegeben werden. Bopp sichert klare Aufgabenabgrenzungen und ein konstruktives Miteinander zu.

Mit Interesse vernahm die Fraktion die Äußerungen des Stuttgarter Oberbürgermeisters Fritz Kuhn zu seinem Verständnis als erster Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden. Seine Aussage, dass die Region wichtig für die Stadt, umgekehrt aber auch die Stadt für die Prosperität der Region mitentscheidend sei, wird von den Freien Wählern begrüßt. Die pragmatische Haltung Kuhns lässt auf eine bessere Kooperation zwischen der Landeshauptstadt und dem Verband Region Stuttgart hoffen. Kuhn kann daher mit Stimmen aus der Fraktion Freie Wähler rechnen.

Für die Position des zweiten Stellvertreters steht Andrea Klöber (SPD) zur Wahl. Die bisherige erste Stellvertreterin hat durch ihre offene und sachliche Arbeit überzeugt und wird die Unterstützung der Freien Wähler erhalten.

„Wir setzen darauf, dass das neue Führungsteam auf einen fraktionsübergreifend konstruktiven und kommunalfreundlichen Stil setzt. Vor allem die Reibungen zwischen den Landkreisen und dem Verband müssen der Vergangenheit angehören. Die Städte und Gemeinden erwarten, dass deren wichtige Rolle bei der Zukunftsgestaltung der Region Stuttgart durch eine flexible Regionalplanung und Wirtschaftsförderung Beachtung findet“, betont Fraktionsvorsitzender Andreas Hesky aus Sicht der traditionell eng mit den Gemeinden verbundenen Fraktion Freie Wähler. Daneben stehe mit absolutem Gleichrang die die aktive Unterstützung der zentralen Aufgaben des Verbands Region Stuttgart, wie der Ausbau des ÖPNV, die Freiraumplanung sowie die Förderung von Kultur und Sport.

 

 

 

 


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