In der Sitzung des Kultur-und Schulausschusses am 21.11.2019 wurden die Weichenstellungen für die Umsetzung des „Digitalpaktes Schule“ vorgenommen. Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 6,9 Mio. EUR werden die Schulen des Landkreises für die Herausforderungen der Zukunft fit gemacht.

Digitalisierung ist das Mega-Thema in Ausbildung und Schule
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„Die Digitalisierung ist das Mega-Thema in Ausbildung und Schule für die kommenden Jahre. Daher erfahren unsere Schulen die volle Unterstützung bei der Umsetzung dieses bedeutsamen Zukunftsthemas“, so Fraktionssprecher Martin Klein in seiner Stellungnahme im Kultur- und Schulausschuss am vergangenen Donnerstag.

5,5 Mio. EUR als Zuschuss vom Bund im Rahmen des „Digitalpakts Schule“ stehen dem Landkreis in den Jahren bis 2024 zu. Voraussetzung ist eine anteilige Mitfinanzierung durch den Landkreis in Höhe von 1,4 Mio. EUR bei den förderfähigen Projekten. Daneben muss der Landkreis als Schulträger auch den technischen Support für die Schulen sicherstellen. Um das zu gewährleisten, ist die Schaffung von 5 neuen Personalstellen im technischen Dienst vorgesehen.

Zunächst müssen nun die Medienentwicklungspläne der Schulen aktualisiert werden, um dann im Jahr 2021 die ausgearbeiteten Förderanträge einreichen zu können.

Ziel der Digitalisierungsstrategie ist, dass alle Schüler und alle Lehrkräfte am Ende der Ausbauphase auf ein digitales Endgerät zugreifen können, favorisiert wird dabei die Anschaffung von Tablets. Diese können dann klassenweise flexibel eingesetzt werden.

Die vorhandenen Computerräume und Labors sollen erhalten und aktualisiert werden. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch eine Cloudlösung, mit der die Vernetzung der Schulen zur besseren Zusammenarbeit hergestellt werden soll. Die bisherige Vielfalt der Schulserverlösungen soll durch eine Standardisierung konsolidiert werden, um damit auch den Support zu entlasten und zu vereinfachen. Bereits Mitte 2020 sollen alle Schulen mit schnellen Glasfaseranschlüssen angebunden und mit einem WLAN-Netz ausgestattet sein.

Neben den beruflichen Schulen werden auch die SBBZ (Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren) in die Digitalisierungsstrategie eingebunden.

Mit den Stimmen der Freien Wählern wurde die Digitalisierungsstrategie befürwortet und die Schaffung der Personalstellen im technischen Support einstimmig im Ausschuss empfohlen.

 


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