Im Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU)  wurde jetzt der erste Band des Endberichtes zur Gründung eines Klimaschutzagentur zur Kenntnis genommen. Mit den Stimmen der Freien Wähler wurde die Verwaltung des Landkreises ermächtigt, die Vorbereitungen zur Gründung der Klimaschutzagentur und deren Leitung voranzutreiben.

„Wir versprechen uns von der Entwicklung von einer Energieagentur hin zu einer Klimaagentur einen Quantensprung“, so Günter Riemer, Sprecher der Freien Wähler im ATU.

Die Erkenntnis, dass Klimaschutz weit mehr ist als Energieeinsparung, liegt diesem Vorschlag zu Grunde. Die Freien Wähler hatten bereits im Rahmen der Haushaltsrede zum Kreishaushalt 2020 darauf hingewiesen, dass Klimaschutz ideologiefrei und mit Hilfe einer engagierten Bevölkerung, motivierten Unternehmen und einem hohen technologischen Innovationspotential gelingen kann. Energieeinsparung durch Gebäudeertüchtigung, Veränderungen im Mobilitätsverhalten und effiziente Produktionsverfahren sind wichtige Ansätze im Klimaschutzkonzept.

„Wir wollen, dass mit dem Klimaschutzkonzept und der neuen Klimaschutzagentur alle Bürgerinnen und Bürger erreicht werden. Dazu sollen alle Kommunen zum Mitmachen bewegt werden“. Diese Forderung gab Günter Riemer als wichtige Forderung für die abschließende Bearbeitung mit auf den Weg.

Im Jahr 2020 soll das integrierte Klimaschutzkonzept verabschiedet werden.

 

 


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