Die Stationen der Teckbahn werden zukunftsfähig umgebaut.

Modernisierung der Teckbahn „aufs Gleis gesetzt“

Die Stationen der Teckbahn zwischen Kirchheim Süd und Oberlenningen werden bis Ende 2021 grundlegend modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Außerdem werden morgendliche Taktlücken geschlossen. Mit den Stimmen der Freien Wähler genehmigte der Verkehrsausschuss die erforderliche finanzielle Beteiligung der Region Stuttgart.

Regionalrat Frank Buß (Plochingen) begrüßt diese Entscheidungen als notwendigen Schritt in die richtige Richtung.

Der Verkehrsausschuss der Verband Region Stuttgart befasste sich gleich zweimal mit der Teckbahn. Zunächst wurde über die Erneuerung der Bahnsteige Kirchheim Süd, Dettingen, Owen, Brucken, Unterlenningen und Oberlenningen entschieden, die im Rahmen einer Grunderneuerung auf 113 Meter verlängert und auf eine Bahnsteighöhe von 55 Zentimeter erhöht werden. Damit sind die Bahnsteige auf das RegioShuttle ausgerichtet, das noch bis mindestens 2032 zu Einsatz kommt. Alle Stationen werden barrierefrei hergestellt und mit einem Blindenführsystem ausgestattet.

Hohe Förderung durch den Bund

Das Finanzierungsvolumen der Modernisierungsmaßnahme beläuft sich voraussichtlich auf ca. 8 Mio. €, die überwiegend aus dem Bundesprogramm „Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung“ finanziert werden. Der Verband Region Stuttgart beteiligt sich mit knapp 1,7 Mio. € an den Planungs- und Baukosten. Für die Haltestationen Dettingen, Owen, Brucken und Oberlenningen liegt das Planrecht vor, für Unterlenningen und Kirchheim Süd wird es noch erwartet. Die Baumaßnahme soll Ende 2021 abgeschlossen sein.

Taktverbesserungen zur Attraktivitätssteigerung

Außerdem hat der Verkehrsausschuss der Schließung morgendlicher Taktlücken zugestimmt. Dies wird möglich, weil sich das bestehende Güterverkehrsaufkommen verändert und künftig am Abend abgewickelt werden kann. Hinzukommen zwei Bedienungspaare ab Kirchheim (Teck) um 9:17 Uhr und 10:17 Uhr bzw. ab Oberlenningen um 9:32 Uhr und 10:53 Uhr. Die Betriebskosten trägt die DB Regio. Die Region Stuttgart übernimmt die Infrastrukturentgelte in Höhe von 86.000 € jährlich.

Regionalrat Frank Buß erklärte für die Freien Wähler: „Diese Beschlüsse sind wichtig für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs im östlichen Teil des Landkreises Esslingen. Das Lenninger Tal hat künftig eine deutlich attraktive Anbindung an die S-Bahnen in der Region Stuttgart. Ein sehr guter Tag für alle Menschen, die künftig als Fahrgäste diese verbesserten Angebote nutzen können.“


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