Im Juni 2019 startete die Kreisverwaltung mit der Erstellung eines Elektromobilitätskonzepts für den Landkreis Esslingen. Mit dem Elektromobilitätskonzept wurde ein im Rahmen des in 2017 durchgeführten „Zukunftsdialogs Landkreis Esslingen“ entwickeltes Projekt realisiert. Es soll die Potentiale der Elektromobilität aufzeigen und zielgerichtete Investitionen in deren Markthochlauf befördern. Der Schwerpunkt der Konzepterstellung lag

a) auf dem Arbeitspaket zur kreisweiten Bedarfsanalyse zur Ladeinfrastruktur und
b) auf der Analyse des Fuhrparks und der betrieblichen/dienstlichen Mobilität in der Kreisverwaltung.

Flankiert wurde dies durch eine Potentialermittlung der Elektrifizierung im ÖPNV und in
der Anschlussmobilität.

In seiner Sitzung am 22. Oktober befasste sich der Ausschuss für Technik und Umwelt mit dem Projektbericht, der die bisher erreichten Ziele aufzeigt. Die Beratungsvorlage können Sie hier aufrufen und beim TOP Öffentlich 2 herunterladen.

Dazu der Sprecher der Fraktion, Kreisrat Bürgermeister Günter Riemer, Kirchheim (Teck):

Wir Freien Wähler begrüßen ausdrücklich die vorgelegte Konzeption zur Elektromobilität und das betriebliche Mobilitätskonzept. „Die Handlungsempfehlungen des Konzeptes sind wichtige Impulse für Kommunen und Bürgerschaft“ mit diesen Worten äußerte der Ausschusssprecher der Freien Wähler, Günter Riemer in der aktuellen ATU Sitzung. Mit dem Konzept wird der Stand und vor allem die Chancen der Elektrifizierung der öffentlichen und privaten Mobilität gezeigt. Konkrete Handlungsanweisungen und Empfehlungen zum Beispiel für die Verdichtung des Netzes an Ladesäulen sind konkrete Inhalte. Begrüßt wird von den Freien Wählern die organisatorische Ansiedlung bei der Klimaschutzstelle des Landkreises, besteht doch im weiten Feld der Mobilität sehr hoher Bedarf anReduzierung des CO2 Ausstoßes.

Unterstützt wird die sukzessive Umstellung der Fuhrparks beim Landratsamt. „Wir freuen uns, dass die Landkreisverwaltung für viele Fahrten ÖPNV, Pedelec und elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen den Vorzug gibt.“ so Riemer weiterhin bei seinen Aussagen zur vorgelegten Konzeption.